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Kommunale Initialberatung

Die Kommunale Initialberatung soll sächsischen Kommunen den Einstieg in die Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien erleichtern. Wie auch für andere Programme gibt es hierfür attraktive Fördermöglichkeiten. Um eine möglichst erfolgreiche Durchführung der Initialberatung zu gewährleisten, stehen dafür ausschließlich zertifizierte Berater zur Verfügung.

Den teilnehmenden Städten und Gemeinden wird zunächst eine grundsätzliche Standortbewertung ermöglicht. Hierfür werden die kommunalen energiebezogenen Abläufe und Verbrauchswerte ermittelt und durch den Berater gemeinsam mit der Kommune ausgewertet. Als Ergebnis generiert der Berater auf Basis der gesammelten Daten Empfehlungen möglicher Maßnahmen. Diese Maßnahmen können als erste wertvolle Impulse für ein nachhaltiges Energie-management genutzt werden. Nach der Kommunalen Initialberatung befindet man sich in einer idealen Ausgangssituation, um mit ersten konkreten Energiesparmaßnahmen zu beginnen, aus denen ein langfristiger Nutzen entsteht.

Der komplette Prozess der Kommunalen Initialberatung  ist in drei Phasen gegliedert. Diese orientieren sich im Wesentlichen an den Projektmeilensteinen und der Beteiligung der einzelnen Projektpartner.

Während jeder Projektphase stehen den Beteiligten erprobte und anwenderfreundliche Werkzeuge zur Verfügung (Checklisten, Musterverträge, …). Diese Hilfsmittel ermöglichen einen standardisierten und effizienten Ablauf.

Projektphasen Kommunale Initialberatung

Projektphasen

1. Datenerfassung

In dieser frühen Projektphase steht das Sammeln von verbrauchs-relevanten Daten im Vordergrund. Hier liegt es bei den Kommunen, mit Hilfe standardisierten Listen ein möglichst exaktes Abbild der kommunalen Energieverbräuche herzustellen. Die Datenerfassung ist Grundlage für eine Auswertung und für das Aufzeigen von Optimierungs- und Einsparpotenzialen. 

2. Vor-Ort-Termin        

Im Rahmen des Vor-Ort Termins sammelt der Berater weitere relevante Informationen im Gespräch mit Bürgermeister, Bauamt sowie weiteren Vertretern der Kommune. Daneben werden auf Grundlage der in Phase 1 gesammelten Daten bis zu zwei Objekte ausgewählt, die im Anschluss durch eine Ortsbegehung begutachtet werden.

3. Auswertung

Nach der Bestandsaufnahme und der Ortsbegehung wertet der Energieberater die ermittelten Daten aus. In einem abschließenden Bericht und einem ausführlichen Abschlussgespräch erhält die Kommune Hinweise über mögliche Ansatzpunkte zur Steigerung Ihrer Energieeffizienz und zur Energieeinsparung.

 

Berater

Die wichtigste Säule der Initialberatung sind die Berater. Diese werden nach strengen Vorgaben ausgewählt und erhalten von der SAENA ein Zertifikat für die Teilnahme am Verfahren. Um als Berater zugelassen zu werden, bedarf es unter anderem mehrjähriger Erfahrung in der kommunalen Energieberatung und der erfolgreichen Durchführung einschlägiger Projekte. Kenntnisse zur Energie- und Klimaschutzpolitik und den energiepolitischen Rahmenbedingungen auf Gemeinde-, Länder, Bundes- und Europaebene sowie weitreichendes energiefachliches Know-how sind Grundlagen für die Zertifizierung. Alle zertifizierten Berater finden sie zusammengeführt in einer Liste.

 

Wie geht es weiter?

Auf Basis der Auswertung kann die Kommune nun gezielte Maßnahmen einleiten. Empfehlenswerst ist zum Beispiel eine anschließende Teilnahme am European Energie Award.

>>European Energy Award<

Link

(EuK Merkblatt Nr. 4)

Ansprechpartner

Antje Fritzsche

0351 - 4910 3137

antje.fritzsche@saena.de

 

Björn Wagner

0351 - 4910 3169

bjoern.wagner@saena.de



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