Alternative Kraftstoffe und Antriebe
Das stets knapper werdende Erdöl stellt momentan die wichtigste Grundlage zur Kraftstofferzeugung dar. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Erdöl und der negativen Auswirkungen auf unser Klima, die dessen Nutzung nach sich zieht, wird gegenwärtig nach überzeugenden Alternativen gesucht. Einige alternative Technologien und Kraftstoffe sind bereits entwickelt und befinden sich in der Anwendung wie beispielsweise Biodiesel und Bio-Ethanol oder Hybrid- und Elektrofahrzeuge einschließlich Brennstoffzellenfahrzeuge.
Ob und wie klimafreundlich Neuwagen sind, lässt sich ab dem 1. Dezember 2011 anhand eines neuen PKW-Labels feststellen. Dieses kennzeichnet die CO2-Effizienz von Fahrzeugen.
Bei der Nutzung alternativer Kraftstoffe müssen jedoch technische Anforderungen ebenso wie die Umweltbilanz der Herstellung und Nutzung der Treibstoffe berücksichtigt werden. Auch wirtschaftliche Aspekte, wie z.B. die anderweitige Nutzung landwirtschaftlicher Flächen und Produkte (Biomasse), spielen eine wichtige Rolle.
Entwicklung neuer Technologien
Durch die Entwicklung neuer Technologien in der Verkehrs- und Fahrzeugtechnik können der Energieverbrauch sowie der Schadstoffausstoß im Verkehrssektor deutlich gesenkt werden. Die herkömmlichen Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen haben einen sehr geringen Wirkungsgrad. Durch Antriebsverluste, Luft- und Rollwiderstände etc. werden bei Ottomotoren nur bis zu 25 Prozent der eingesetzten Energie in Bewegung umgesetzt und bei Dieselmotoren bis zu 35 Prozent (gemessen vom Tank zum Rad). Aus diesen Gründen werden alternative Fahrzeugkonzepte entwickelt (z.B. Elektro-/ Hybridfahrzeuge), die die Verbindung von effizienten Motoren und Antrieben sowie leichten Karosserien darstellen.
Als eine von acht Modellregionen, in denen Elektromobilität erprobt werden soll, wird Sachsen gezielt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert, um Entwicklungsprojekte und Mobilitätskonzepte verschiedenster Akteure zu vernetzen und zukunftsweisend weiterzuentwickeln. Bundesweites Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 rund 1.000.000 Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen!



